Der Hundertjährige Kalender für das Jahr 2012

Mai

Monat Mai

Bauernregeln für den Mai

Gewitter, die der Mai gebracht,
hat stets ein gutes Jahr gemacht.

Mai-Regen auf die Saaten,
dann regnet's Dukaten.

Abendtau und Kühl' im Mai,
bringt allen Wein und vieles Heu.

Die Herleitung des Namens „Mai” ist nicht ganz geklärt.
Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte.
Ebenso erhielt der Mai die Bezeichnung Blumenmond wegen der Hauptblütezeit der meisten Pflanzen.

Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Maiandachten), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.

Der erste Mai ist der internationale Feiertag (in Deutschland: gesetzlicher Feiertag) der Arbeiterbewegung. Am zweiten Sonntag im Mai ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag.

Nach alter Überlieferung darf man sich der zunehmenden Wärme erst nach den so genannten Eisheiligen vom 11. Mai bis zum 15. Mai sicher sein.

Etwa seit dem 13. Jahrhundert wird der Mai in Europa mit Maifeiern, -umgängen und -ritten gefeiert, in vielen Gegenden Deutschlands und Österreichs ist das Aufstellen oft imposanter Maibäume gewachsenes Brauchtum, länger schon existierten Feste wie Pfingsten, Beltane oder Walpurgisnacht.

(Wikipedia)

1. - 4. dauert das schöne warme Wetter an
5. - 7. diese Tage sind windig und rauh
8. - 18. plötzlich kalt und Frost
24. - 31. schöne herrliche trockene Zeit

Das Jahr im ganzen gesehen ist mehr trocken als feucht, auch mehr kalt als warm, und selten recht fruchtbar.

Winter

Während der Winter anfangs ziemlich trocken ist, so ist ab Februarmitte mit viel Feuchtigkeit zu rechnen. Es kommen viele Regenfälle. Sehr kalt wird es dabei nicht.

Frühling

Das Märzende ist schon warm, die Wiesen fangen an zu grünen. Der April, anfangs bis zum 24. mal trocken, mal nass. Danach wird es lieblich und warm. Der Mai, der anfangs rauhe Tage hat, bekommt dann auch seine schöne, warme Zeit. Aber im ganzen ist der Frühling rauh und unmild, so daß der Wein und der Winteranbau in großer Gefahr steht und in der Blüte leicht erfrieren kann. Auch die Gartenfrüchte können mancherorts betroffen sein.

Sommer

Im Sommer hat es wieder viel Regen, doch die Erde wird davon nicht erquickt werden. Zwischen dem Regenwetter gibt es aber immer wieder schöne Tage, so daß Heu und Getreide hereingebracht werden kann. Doch muß man sich eilen und darf keinen schönen Tag versäumen.

Herbst

Bis zur ersten Hälfte des Oktobers gibt es viel Regen und frühen Reif und sogar Frost. Erst dann fällt schönes Wetter ein. Dies sollte dauern bis nahezu zum Anfang der Adventtage. Wenn auch bisweilen ein kleiner Regen fällt, braucht man sich mit der Weinlese und mit der Herbstsaat nicht sonderlich beeilen.

Winter

Nach dem schönen und langen Herbst kommt dann der Schnee und es wintert schon ein wenig ein. Zuerst schneit es und dann gefriert es zu. Große Kälte und auch Schnee.