
Viel Wind und Neben in Dezember-Tagen
schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee
folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.
Grüne Weihnachten,
weiße Ostern.
Dezember kalt mit Schnee,
gibt Korn auf jeder Höh.
Der Dezember ist der zwölfte und letzte Monat des Jahres des Gregorianischen Kalenders und hat 31 Tage.
Im römischen Kalender war der December bis zum Jahr
153 v.Chr. der zehnte Monat; von daher der Name: lateinisch decem = zehn.
Am 21. oder 22. Dezember ist der Tag der Sonnenwende – die Sonne steht genau über dem Wendekreis des Steinbocks am südlichen
Breitengrad von 23°26'. Dieser Tag ist auf der Nordhalbkugel der kürzeste im Jahr, die Nacht ist die längste, auf der
Südhalbkugel exakt umgekehrt.
Der alte deutsche Name des Dezembers ist Julmond. Der Name kommt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende.
Andere Namen für Dezember sind Christmonat, da Weihnachten, das so genannte Christfest, im Dezember gefeiert wird, oder
auch Heilmond, da „Christus das Heil bringt”.
| 1. | wirft auf den nassen Erdboden großen Schnee und wintert auf einmal zu. |
| 2. - 4. | großer Wind und ungestüm |
| 5. | wieder großer Schnee |
| 6. | hellt sich auf |
| 7. - 19. | wird sehr grausam kalt |
| 20. - 28. | weiches Wetter mit Regen, geht unterdessen bei uns der erste Schnee hinweg, im Bergland bleibt er liegen. |
| 29. - 31. | schneit es wieder zu, folgt nun grimm. |
Das Jahr im ganzen gesehen ist mehr trocken als feucht, auch mehr kalt als warm, und selten recht fruchtbar.
Während der Winter anfangs ziemlich trocken ist, so ist ab Februarmitte mit viel Feuchtigkeit zu rechnen. Es kommen viele Regenfälle. Sehr kalt wird es dabei nicht.
Das Märzende ist schon warm, die Wiesen fangen an zu grünen. Der April, anfangs bis zum 24. mal trocken, mal nass. Danach wird es lieblich und warm. Der Mai, der anfangs rauhe Tage hat, bekommt dann auch seine schöne, warme Zeit. Aber im ganzen ist der Frühling rauh und unmild, so daß der Wein und der Winteranbau in großer Gefahr steht und in der Blüte leicht erfrieren kann. Auch die Gartenfrüchte können mancherorts betroffen sein.
Im Sommer hat es wieder viel Regen, doch die Erde wird davon nicht erquickt werden. Zwischen dem Regenwetter gibt es aber immer wieder schöne Tage, so daß Heu und Getreide hereingebracht werden kann. Doch muß man sich eilen und darf keinen schönen Tag versäumen.
Bis zur ersten Hälfte des Oktobers gibt es viel Regen und frühen Reif und sogar Frost. Erst dann fällt schönes Wetter ein. Dies sollte dauern bis nahezu zum Anfang der Adventtage. Wenn auch bisweilen ein kleiner Regen fällt, braucht man sich mit der Weinlese und mit der Herbstsaat nicht sonderlich beeilen.
Nach dem schönen und langen Herbst kommt dann der Schnee und es wintert schon ein wenig ein. Zuerst schneit es und dann gefriert es zu. Große Kälte und auch Schnee.